Ampelnistkasten mit rund 50 Kunstfreunden eingeweiht

Erste Kaarster Kunststele im Vorster Wald

Eine signalrote ehemalige Verkehrsampel steht jetzt auf der zwei Meter hohen Betonsäule. Damit ist der erste Ableger des Kaarster Stelenkunstkonzepts im Vorster Wald angekommen.

Mit dem Ampelnistkasten steht der Düsseldorfer Bildhauer Till Hausmann in der rund 100-jährigen Tradition der Konzeptkunst, wie der Vorsitzende des Kunstvereins Nordkanal, Markus Albiez, sehr anschaulich beschrieb. Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus nahm das Kunstgeschenk stellvertretend für alle Kaarster in Empfang und hofft, dass sich der Nachwuchs der Singvögel, die in Zukunft im Ampelnistkasten brüten werden, im Kaarster Stadtgebiet ausbreiten werden.

Für den Kunstverein Nordkanal fügt sich der Ampelnistkasten ideal in das Kunstkonzept, das der Verein im Vorster Wald verfolgt: „Die ‚Brücken über den Nordkanal‘ mit ihren Stelzenhäuschen, die rosa Waldhütte als Kunstschrein und der im nächsten Jahr geplante Umbau des ehemaligen Trafohauses sind künstlerische Ausdrucksformen von Behausung. Deshalb passt die Etagenwohnung für Vögel so wunderbar zum Kunstkonzept unseres Vereins,“ erläutert Albiez abschließend.

Eingerahmt wurde der Abend durch den virtuosen Violinenvortrag von Andreas Illgner mit dem Stück „Der Distelfink“ von Antonio Vivaldi. Ein rundherum stimmiger Abend, wie viele Kunstfreunde bemerkten.

Die Gäste versammeln sich. (Foto: Klaus Stevens)
Eine kurze Einführung, um die Spannung zu steigern. (Foto: Klaus Stevens)
Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus und Vereinsvorsitzender Markus Albiez enthüllen das Kunstwerk. (Foto: Klaus Stevens)

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